Notebook-Hardware
Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher ist DDR- und DDR2-RAM verbreitet. DDR2 ist ein wenig stromsparender und höher taktbar. Im Endeffekt macht es keinen großen Unterschied. Viel wichtiger ist die Größe des Arbeitsspeichers: 512 MB stellen momentan das Minimum dar, zu empfehlen sind 1 GB, bei Windows Vista sind diese ein Muss. Wegen den geringen Speicherpreisen kann man auch ohne schlechtem Gewissen gleich zu 2 GB greifen.
Anwendungsfälle
Für Office-Arbeiten reichen 512 MB. Hat man Windows Vista, spielt man öfters, arbeitet man mit Videoschnittprogrammen oder größeren Bildern, dann sollte es schon 1 oder 2 GB sein.
Aufrüstung
Die Aufrüstung von Arbeitsspeicher ist eigentlich immer möglich - eigentlich nur bei Subnotebooks kommt es vor, dass Speicher
aufgelötet ist. Die meisten Notebooks haben zwei Speicherbänke - oft sind beim Kauf beide belegt. Zu beachten ist also, dass man
ggf. eines oder beide austauschen muss. Desweiteren benötigt man im Regelfall Notebook-Speicher (200-Pin), man sollte immer zu
Markenspeicher greifen. Nach dem Einbau empfiehlt sich ein Test mit z.B. memtest86+.
Oder besser: Da es relativ häufig Inkompatibilitäten gibt, sollte man den Speicher direkt vor Ort beim Händler testen.
Stichwort: DualChannel
Auch bei Notebooks ist dies nun möglich, seit Intel die Centrino-Plattform "Sonoma" eingeführt hat (verwendet DDR2).
Dies bedeutet, dass man zwei identische Module einbaut und diese getrennt angesteuert werden - dadurch auch parallel,
d.h. alles geht theoretisch doppelt so schnell.
In der Praxis sieht dies leider anders aus: Ein DDR2-Modul mit 533 MHz wird bei einem FSB von 533 MHz gerade voll ausgereizt.
Wenn nun durch zwei Module "1066 MHz" zur Verfügung stehen kann dies gar nicht ausgenutzt werden. Bei Notebooks mit
AMD-CPU, höherem FSB als Speichertakt oder integrierter Grafik kann es sich trotzdem lohnen, auch wenn die Unterscheide nicht
spürbar, nur messbar sind...