Notebook-Hardware
Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher ist DDR2-RAM verbreitet, ältere Notebooks haben noch DDR-RAM (inkompatibel zu DDR2). DDR2 ist ein wenig stromsparender und höher taktbar. Im Endeffekt macht es keinen großen Unterschied. Viel wichtiger ist die Größe des Arbeitsspeichers: 1 GB stellen momentan das Minimum dar, zu empfehlen sind 2 GB bei Windows Vista. Wegen den geringen Speicherpreisen kann man auch ohne schlechtem Gewissen gleich zu 3 oder 4 GB greifen.
Aufrüstung
Die Aufrüstung von Arbeitsspeicher ist eigentlich immer möglich - bei Subnotebooks kommt es aber öfters vor, dass Speicher
aufgelötet ist. Die meisten Notebooks haben zwei Speicherbänke - oft sind beim Kauf beide belegt. Zu beachten ist also, dass man
ggf. eines oder beide austauschen muss. Desweiteren benötigt man im Regelfall Notebook-Speicher (200-Pin, also SO-DIMM wobei SO = Small-Outline),
man sollte immer zu Markenspeicher greifen. Nach dem Einbau empfiehlt sich ein Test mit z.B. memtest86+.
Oder besser: Da es relativ häufig Inkompatibilitäten gibt, sollte man den Speicher direkt vor Ort beim Händler testen.
Stichwort: DualChannel
Auch bei Notebooks ist dies nun möglich, seit Intel die Centrino-Plattform "Sonoma" eingeführt hat (verwendet DDR2).
Dies bedeutet, dass man zwei identische Module einbaut und diese getrennt angesteuert werden - dadurch auch parallel,
d.h. alles geht theoretisch doppelt so schnell.
In der Praxis sieht dies leider anders aus, Beispiel: Ein DDR2-Modul mit 533 MHz wird bei einem FSB von 533 MHz gerade voll ausgereizt.
Wenn nun durch zwei Module "1066 MHz" zur Verfügung stehen kann dies gar nicht ausgenutzt werden. Bei Notebooks mit
AMD-CPU, höherem FSB als Speichertakt oder integrierter Grafik kann es sich trotzdem lohnen.
Aus Kompatibilitätsgründen ist es allerdings auch sinnvoll, zwei identische Module einzubauen - unabhängig von DualChannel.